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Heidemark: Investor sichert 2300 Jobs bei Putenfleischhersteller

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Rund 2.300 Arbeitsplätze beim Geflügelfleischspezialist sind gesichert. Ein britisches Unternehmen steigt bei der kriselnden Firma ein. Der niedersächsische Putenfleischproduzent Heidemark wechselt den Eigentümer. Das bisherige Familienunternehmen werde vom Boparan Private Office mit Sitz im britischen Birmingham erworben, teilte das Unternehmen am Firmensitz in Ahlhorn im Kreis Oldenburg mit. Heidemark werde Teil der Storteboom Food Group, die der Holding des Unternehmers Ranjit Boparan gehört. Alle Standorte und Arbeitsplätze sollen den Angaben zufolge erhalten bleiben. "Die Zusage, dass alle Mitarbeitenden ihre Arbeitsplätze behalten und das Management an Bord bleibt, war uns sehr wichtig", sagte Christopher Kalvelage von der ausscheidenden Eigentümerfamilie. Auch der Markenname Heidemark solle erhalten bleiben. "Die Perspektiven des neuen Besitzers haben uns, die Familie Kalvelage, sehr überzeugt." Hohe Preise, wenig Käufer: Geflügelfleisch aus Niedersachsen Revo-Insolvenz: Diese Hotels müssen jetzt schließen Heidemark-Geschäftsführer Andres Ruff sprach von einer hervorragenden Grundlage für weiteres Wachstum. "Beide Unternehmen ergänzen sich wirklich gut", sagte er laut Mitteilung. "Gemeinsam möchten wir das Geflügel-Geschäft weiterentwickeln." Die aktuellen Standorte von Heidemark würden beibehalten. Zugleich seien weitere Investitionen geplant. Europas größter Putenfleischhersteller Das Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge 2.300 Mitarbeiter an fünf Standorten. Der Umsatz liege aktuell bei rund 760 Millionen Euro. Laut "Lebensmittel Zeitung" hatten Ruff und die Familie Kalvelag monatelang nach einem Käufer gesucht. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die EU-Kommission. Heidemark ist nach eigenen Angaben Europas größter Putenfleischproduzent. 2025 war das Unternehmen auch in das wachsende Geschäft mit Hähnchenfleisch eingestiegen. Das Unternehmen passe "perfekt in unsere gesamte Gruppenstrategie", sagte Käufer Ranjit Boparan. Seine Storteboom Food Group werde damit erstmals auch in Deutschland aktiv. Zu der Gruppe gehören bisher Schlacht-, Zerlege-, Verarbeitungs- und Veredelungsbetriebe in den Niederlanden, Polen und Irland . Rund 3.500 Mitarbeitende verarbeiten an neun Produktionsstätten 4,3 Millionen Hähnchen pro Woche. Jahresumsatz bisher: 1,2 Milliarden Euro. Mit dem Zukauf von Heidemark würden beide Werte deutlich steigen. Rein rechnerisch kommen beide zusammen auf fast 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie knapp zwei Milliarden Euro Umsatz. Die Storteboom-Mutter Boparan Private Office ist daneben auch an Restaurantketten wie Slim Chickens beteiligt. Hinzu kommen weitere Geflügelverarbeiter und Lebensmittelhersteller in Großbritannien . Die Gruppe bezeichnet sich selbst als einen der führenden britischen Lebensmittelhersteller mit mehr als 5 Milliarden Euro Umsatz und 25.000 Beschäftigten.














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