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Февраль
2026

Weltraum-Krieg: US Space Force geht gegen China in die Offensive

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Die USA wollen feindliche Satelliten im Orbit rammen. Verbündete wie Frankreich und Deutschland trainieren bereits in Manövern mit. Die US Space Force bereitet sich auf einen Krieg im Weltraum vor. Generalleutnant Gregory Gagnon, Kommandeur der Weltraumstreitkräfte, sagte laut dem Militärportal "The War Zone" jüngst am Rande einer Veranstaltung der Air & Space Forces Association, reiner Schutz reiche nicht mehr: "Man kann nicht ewig vor einem Tyrannen davonlaufen. Manchmal muss man sich umdrehen und zurückschlagen". Gagnon begründete die Offensivplanung mit Chinas aggressivem Auftreten im Weltall. Als Xi Jinping 2013 an die Macht kam, habe China "weniger als 100" Satelliten gehabt. Heute seien es "etwa 1.900". Über 500 davon seien Fernerkundungssatelliten, die "speziell dafür entwickelt und vernetzt wurden", mobile Ziele wie US-Flugzeugträger im Pazifik zu verfolgen. "Der Zweck besteht darin, ihre Langstreckenwaffen zu steuern", so Gagnon weiter. Deutscher ISS-Astronaut : "Bevor wir starten, machen wir unser Testament" "Erstes Verbrechen im Weltall" : Ex von Astronautin bekennt Schuld China investiert massiv in den Ausbau von zivilen, kommerziellen und militärischen Programmen, um auch im Weltraum führend zu werden, schreibt die Analyseplattform Telos. Damit kann die chinesische Armee auch ihre Waffen präziser einsetzen. Im "Small Wars Journal" ist von einem weltraumgestützten "Kill Web" die Rede – einem Netz aus Aufklärung, Navigation und Kommunikation, das Raketen- und Hyperschallkräfte der Volksbefreiungsarmee stützen soll. Der Strategiewechsel der US Space Force spiegelt sich auch im Ton wider. Schon im April 2025 sagte Generalleutnant Shawn Bratton, stellvertretender Chef für Strategie und Planung, es gehe um die "Vorherrschaft im Weltraum". Das Pentagon setze auch im All stärker auf Einsatzbereitschaft und "Kriegsführungsethos". Bratton verknüpfte das mit einem klassischen Szenario am Boden: Die Space Force kämpfe im All, "um sicherzustellen, dass unser Flugzeugträger nicht getroffen wird und 5.000 Seeleute nicht auf den Grund des Ozeans sinken." "Ich möchte Peking und Moskau nicht verraten" Wie genau die USA auf Chinas Satellitenflut reagieren wollen, bleibt teilweise im Ungefähren. Gagnon betonte: "Ich werde keine Einzelheiten nennen, denn ich möchte, dass diese Schutzmaßnahmen funktionieren. Ich möchte Peking und Moskau nicht verraten, was ich unternommen habe." Gleichzeitig machte er deutlich, dass Ausweichmanöver allein nicht reichen. "Schutz und Verteidigung sind zwar notwendig, reichen aber nicht aus, um die Kontrolle über den Weltraum zu erlangen. Als Teil unserer gemeinsamen Streitkräfte brauchen wir auch die Fähigkeit zum Angriff." Die Space Force hat jedoch in einem Dokument dargelegt, wie die Kriegsführung im Weltall aussehen könnte. Das Papier "Space Warfighting: A Framework for Planners" nennt unter anderem drei Möglichkeiten, offensiv vorzugehen: Orbitalschlag: Aktionen, die gegnerische Satelliten "zerstören, stören oder beeinträchtigen". Das bedeutet etwa, Satelliten durch Annäherung oder gezieltes Rammen dauerhaft auszuschalten. Dazu kann aber auch das gezielte Ausschalten von Sensorik gehören, etwa durch "Blenden" von optischen Aufklärungssatelliten mit Lasern. Unterbrechung von Weltraumverbindungen: Angriffe auf Daten- und Funkstrecken zwischen Satelliten und Bodenstationen oder zwischen Satelliten, etwa durch elektromagnetische Störungen oder Cyberangriffe. Terrestrischer Schlag: Angriffe gegen Startplätze, Antennen, Kommandozentralen oder Missionsnetzwerke am Boden. Dabei gelten zerstörerische Angriffe auf Satelliten als besonders riskant: Trümmer können wegen der hohen Geschwindigkeiten im Orbit über lange Zeit andere Raumfahrzeuge treffen – auch zivile oder verbündete. Jeder zusätzliche Splitter erhöht zudem das Kollisionsrisiko und kann ganze Umlaufbahnen auf Jahre gefährlicher und schlechter nutzbar machen. Deshalb haben die USA das Artemis-Abkommen initiiert, das alle unterzeichnenden Staaten dazu verpflichtet, keinen zusätzlichen Weltraummüll zu verursachen. Verbündete trainieren mit – auch Deutschland Dass Weltraumkrieg nicht nur US-Theorie ist, zeigen Übungen mit Partnern. Frankreich und die USA haben im vergangenen Dezember eine gemeinsame Rendezvous- und Nahoperation (RPO) durchgeführt – Manöver, bei denen Satelliten dicht umeinander herumfliegen. Das französische Weltraumkommando erklärte, dies belege die Fähigkeit, "gemeinsam im Orbit zu reagieren und zu manövrieren". Solche RPOs können für Inspektionen, Betankung oder Reparaturen genutzt werden – "oder sogar für Angriffe auf feindliche Satelliten", schreibt das Portal "Breaking Defense". "Der Weltraum ist inzwischen zu einem eigenständigen Schauplatz von Konflikten geworden – genauso wie Land, See, Luft und der Cyberraum", sagte General Vincent Chusseau, Leiter des französischen Weltraumkommandos dem "Handelsblatt". Er warnte: "Der nächste Krieg wird im Weltraum verloren." Chusseau ergänzte: "Schon jetzt erleben wir, dass sich russische Satelliten unseren nähern". Auch in Berlin wird der Orbit inzwischen als sicherheitspolitische Domäne behandelt. Vizeadmiral Thomas Daum, Inspekteur für Cyber- und Informationsdomäne der Bundeswehr, sagte Euronews, Satelliten seien "von erheblicher Bedeutung für das Funktionieren unserer Systeme am Boden". Wenn sie ausfielen, "könnte man kein Bargeld mehr abheben". Ein "Tag ohne Weltraum" – ein großflächiger Satellitenausfall – wäre "im Grunde genommen eine Katastrophe", warnte er. Deutschland betreibt nach Angaben von Daum derzeit "zwischen acht und zehn" Satelliten. Sie dienen vor allem der Aufklärung – etwa über die Radarsysteme SAR-Lupe und SARah – sowie der Kommunikation. Die Flotte sei jedoch in Teilen veraltet. Berlin investiert deshalb in neue Fähigkeiten: Verteidigungsminister Boris Pistorius stellte laut Euronews rund 35 Milliarden Euro bis 2030 für Weltraumkapazitäten in Aussicht. Daum betonte zugleich, dass Abschreckung im Orbit nicht nur über Zerstörung funktioniert. Entscheidend seien oft Fähigkeiten, die die Nutzung gegnerischer Systeme begrenzen, ohne zwangsläufig Trümmer zu erzeugen. "Die Auswirkungen sind am Boden zu spüren", sagte er Euronews. "Wenn ein Aufklärungssatellit die Bewegungen Ihrer Streitkräfte nicht verfolgen kann, verschaffen Sie sich einen taktischen Vorteil."














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