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Krieg: Demonstrationen und Appelle zum Iran-Krieg in Hessen

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Ein Dank für US-Intervention, erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und eine Demonstration mit Hunderten Teilnehmern: Der Iran-Krieg beschäftigt auch die Menschen in Hessen.

Der Beginn des neuen Iran-Krieges hat auch bei den Menschen in Hessen Emotionen und Reaktionen ausgelöst. In Frankfurt versammelten sich am Samstag laut Polizei rund 2.000 Menschen zu einer Demonstration.

Motto der bereits vor den Angriffen geplanten Demonstration war "Freiheit und Demokratie im Iran". Zu den Angriffen gab es Zustimmung. Eine Rednerin bedankte sich unter dem Applaus der Zuhörer und Zuhörerinnen während der Kundgebung für die Intervention der USA. 

Zu sehen waren zahlreiche Plakate und Fahnen mit dem Porträt von Reza Pahlavi, dem Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der im Exil lebt und inzwischen zu einer wichtigen Oppositionsfigur geworden ist. Ein Teilnehmer sagte, Pahlavi sei der richtige Mann für den Übergang, um die Demokratie im Iran zu etablieren. Für Sonntag waren in Frankfurt zwei weitere Demonstrationen angemeldet.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in Hessen

Israel und die USA hatten am Samstagfrüh Luft- und Raketenangriffe gegen Ziele im Iran begonnen, bei denen auch Religionsführer und Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf Ziele in der Golfregion, in der es US-Militärstützpunkte gibt.

In Hessen sind nach dem Angriff auf den Iran die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden. Es sei von einer erhöhten abstrakten Gefährdungslage auszugehen, insbesondere für jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen, teilt Innenminister Roman Poseck (CDU) am Samstag mit. 

"Die ohnehin schon auf sehr hohem Niveau durchgeführten Objektschutzmaßnahmen sind an relevanten Liegenschaften intensiviert worden", erklärte Poseck. Die Maßnahmen würden fortlaufend weiter überprüft. Hinweise auf konkrete sicherheitsrelevante Entwicklungen in Hessen gebe es bisher nicht. Bei Bedarf würden weitere Schritte ergriffen.

Rhein: Führung im Iran diktatorisch und verbrecherisch

"Klar ist für mich, dass wir alles unternehmen werden, um jüdisches Leben sowie israelische und amerikanische Einrichtungen in diesen herausfordernden Zeiten wirkungsvoll zu schützen", erklärt Poseck. 

Der Minister appellierte an die Teilnehmer von Versammlungen, friedlich zu bleiben. "Wir werden nicht zulassen, dass internationale Konflikte auf unseren Straßen mit Gewalt oder anderen rechtswidrigen Mitteln ausgetragen werden", wird Poseck zitiert.

Rhein bezeichnete die Führung im Iran als diktatorisch, verbrecherisch und einen der größten Finanzierer des internationalen Terrorismus. In den vergangenen Monaten seien der friedliche Protest der eigenen Bürgerinnen und Bürger brutal niederschlagen und Tausende ermordet worden, erklärte Rhein in Wiesbaden. 

Der Iran bedrohe permanent den Frieden in der gesamten Region. "Die derzeitigen Machthaber dürfen niemals in den Besitz von Atomwaffen kommen", fügte der Ministerpräsident hinzu. Die Erklärung wurde auch auf X veröffentlicht.

Der hessische Minister für Internationales, Manfred Pentz (CDU) forderte "das Regime zum Rückzug auf", wie es in einer Mitteilung am Sonntag hieß. "Das ist der Anfang vom Ende des terroristischen Mullah-Regimes. Doch statt die Fakten zu akzeptieren, riskiert es in seinem Todeskampf einen Flächenbrand in der gesamten Region", sagte er. "Die Führung sollte endlich abtreten und den Wunsch der Menschen nach Freiheit respektieren!" Das iranische Volk habe das Recht, seine Führung selbst zu bestimmen.















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