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Iran-Krieg: Wirtschaftsexpertin warnt vor Preiserhöhungen

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Der Krieg im Iran kommt die Deutschen teuer zu stehen, wie Anja Kohl bei "Maischberger" warnt: "Das werden die Verbraucher zahlen." Der Krieg im Iran und im Nahen Osten treibt bereits die Benzinpreise in die Höhe. Das ist laut ARD-Wirtschaftsexpertin Anja Kohl erst der Anfang. Die Versorgung Deutschlands mit Öl und Erdgas sei zwar aufgrund der diversifizierten Versorgungswege gesichert, sagte sie am Dienstagabend bei "Maischberger". "Das Problem sind die Preiserhöhungen, die jetzt kommen werden", warnte Kohl. "Das werden die Verbraucher zahlen." Gäste: Bijan Djir-Sarai, ehemaliger FDP-Generalsekretär Sahra Wagenknecht , BSW-Gründerin Gisèle Pelicot, Vorstreiterin für Frauenrechte Anja Kohl, ARD-Wirtschaftsexpertin Gregor Peter Schmitz, "Stern"-Chefredakteur Paul Ronzheimer, stellvertretender "Bild"-Chefredakteur Kohl verwies auf zuletzt zehn Prozent höhere Ölpreise und sogar um 30 Prozent gestiegene Kosten für Erdgas. Die ganze Region werde zur No-Go-Area, Transporte durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus seien künftig nicht mehr zu versichern, erklärte die Expertin. Paul Ronzheimer, stellvertretender "Bild"-Chefredakteur, sagte, in der Bundesregierung werde mit Blick auf die Ölversorgung befürchtet, dass der Krieg mehrere Wochen dauern könnte: "Das ist die größte Sorge." "Maischberger" zum Iran Kohl begrüßte in diesem Zusammenhang den Auftritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei US-Präsident Donald Trump. Der deutsche Regierungschef habe nichts versprochen. Bei allem Mitgefühl für das iranische Volk gelte: "Europa hat in diesem Krieg überhaupt keine Eisen drin." In diesem Punkt widersprach Ronzheimer. Der getötete iranische Machthaber Ali Chamenei habe auch in Europa Terror verantwortet. "Herr Merz muss schleunigst nach Hause, um vorzubereiten, was jetzt kommt", forderte Kohl. Der kleine Wirtschaftsaufschwung sei durch den Krieg fast schon Makulatur. Die ARD-Wirtschaftsexpertin sah auch eine Chance. "Trump ist jetzt kompromissbereit", sagte sie mit Blick auf die Zölle. Diese sorgten auch in den USA bereits für Unmut bei den Wählern und nun rolle durch den Krieg eine neue Preiserhöhungswelle heran. Sandra Maischberger hatte am Dienstagabend zwei Politiker mit iranischen Wurzeln zum Streitgespräch geladen. BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht, Tochter eines Iraners, warnte vor einem Flächenbrand in der Region und einem Zerfall des Iran: "Die Gefahr ist riesengroß." Es sei naiv zu glauben, Demokratie und Freiheit ließen sich "herbeibomben". Trump gehe es auch gar nicht um Demokratie, sondern um Macht. Djir-Sarai: Iraner wollen Demokratie "Man kann eine Demokratie nicht herbeibomben", stimmte Bijan Djir-Sarai zu. Der in Teheran geborene Ex-FDP-Generalsekretär, mittlerweile Dezernent im Rhein-Kreis Neuss , sagte aber anders als Wagenknecht, dass die überwiegende Mehrheit der iranischen Bevölkerung froh sei über die "Unterstützung" durch die USA und Israel . Es gebe zwar Angst vor einem großen Krieg, aber Hoffnung auf ein Ende der Islamischen Republik. Anders als in Afghanistan und im Irak gibt es laut Djir-Sarai im Iran eine starke Zivilgesellschaft und eine junge Generation, die pro-westlich und pro-israelisch denke. "Diese Menschen wollen nicht mehr von Islamisten regiert werden", unterstrich er. Die Iraner seien dabei nicht naiv und wüssten genau, dass Trump geopolitische Interessen verfolgt. Sollte der Iran demokratisch werden, seien Russland und China die größten Verlierer. "Dass einige damit ein Problem haben, liegt in der Natur der Sache", sagte er an Wagenknecht gewandt. Die BSW-Gründerin warf Trump hingegen ein unverantwortliches Verbrechen vor, das völkerrechtlich nicht zu rechtfertigen sei. Das Weiße Haus könne nicht einfach entscheiden, welches Regime bestehen dürfe und welches nicht. Dieses "Faustrecht" der größten Militärmacht der Welt führe dazu, dass sich Länder durch Atomwaffen unangreifbar machen wollen. "Man stürzt Regime nicht mit Kriegen", sagte Wagenknecht. Eine solche Bewegung müsse im Land selbst entstehen. Streit mit Wagenknecht Wagenknecht und Djir-Sarai gerieten bei "Maischberger" wiederholt lautstark aneinander, etwa, als es um die Bewertung des früheren Atomabkommens mit dem Iran ging. Trump habe dieses Abkommen aufgekündigt und sich bei den Verhandlungen im Oman unseriös gemacht, sagte Wagenknecht. Von dem Atomabkommen habe nur der Iran profitiert, widersprach der frühere FDP-Generalsekretär: "Ich weiß nicht, warum Sie dieses Regime so verteidigen. Das sind doch nicht die Fakten." Wagenknecht wehrte sich: "Das ist doch das Allerletzte." Die frühere Linken-Politikerin warnte davor, dass Deutschland Ziel iranischer Attacken werden könnte. "Dieser Krieg läuft über das Drehkreuz Ramstein", sagte sie. Ob unter anderem von dort sogar US-Bodentruppen in den Iran geschickt werden könnten, könne gerade niemand ausschließen, sagte "Stern"-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz. Trump verfolge keine Strategie, wolle aber die eigene Basis abholen, der er eigentlich versprochen hatte, keine "dummen" Kriege anzufangen. "Man führt also diesen Krieg, führt ihn aber eigentlich doch nicht richtig", sagte Schmitz.














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