Добавить новость
smi24.net
World News in German
Март
2026
1 2 3 4 5 6 7 8 9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Atze Schröder: Er wettert über Roland Kaisers Texte

0
Schlager gilt für viele als unbeschwerte Unterhaltung. Atze Schröder erklärt nun, warum einige Texte für ihn jedoch Fragen aufwerfen. Schlagerhits laufen in Deutschland seit Jahrzehnten im Radio, im Fernsehen und auf großen Bühnen. Viele der eingängigen Refrains kennen Fans auswendig. Comedian Atze Schröder hat sich einige dieser Texte genauer angesehen – und stört sich dabei an einigen Formulierungen. In einer aktuellen Folge des Podcasts "Zwischen den Zeilen" analysiert er mit Bettina Böttinger bekannte Liedzeilen aus dem Musikgenre. Schröder kritisiert dabei den bekannten Titel von "Warum hast du nicht nein gesagt" von Roland Kaiser und Maite Kelly . Ihn störe primär die Schuldzuweisung in der Zeile direkt nach dem Refrain: "Es lag allein an dir." Der Comedian erklärt dazu: "Ich weiß, man singt da mit, ohne sich Gedanken zu machen, aber das erlöst den Text ja nicht von seiner Dummheit." Zugleich betont er, dass seine Kritik nicht als grundsätzlicher Angriff auf die Schlagerbranche gedacht sei. "Also ich will auch keinem den Spaß nehmen, aber trotzdem kann man das ja mal hinterfragen – und es macht ja auch Spaß, solche Sachen zu hinterfragen." Roland Kaiser verteidigt Songtexte: "Udo Jürgens hat solche Sachen in seinen Texten auch bedacht" ZDF-Star Teresa Weißbach: "Ein unerträglicher Trend, den die Sender nachahmen" "Frauenrechte gingen ja schon immer" Im Gespräch mit Böttinger nimmt er auch einen Text von Andrea Berg unter die Lupe. Darin heißt es: "Du hast mich tausendmal belogen – du hast mich tausendmal verletzt." Für Schröder entsteht im weiteren Verlauf des Liedes ein Widerspruch, denn im Refrain folgt die Zeile: "Ich würd es wieder tun mit dir heute Nacht." Für ihn wirkt diese Kombination irritierend. "So blöd kann doch keine sein." Auch ein anderer Song kommt im Gespräch zur Sprache. Bettina Böttinger verweist auf die Zeile "Wenn man lächelt so wie du" aus G.G. Andersons Song "Nein heißt ja" und merkt dazu an: "Das war aber vor #metoo." Für Schröder relativiert das die Aussage jedoch nicht. "Ja, aber Frauenrechte gingen ja schon immer – und so alt ist das Ding auch noch nicht." "Ich habe immer verbotene Sachen gesungen" Bereits im vergangenen Jahr hatte Schröder Kritik an Schlagersongs geübt. Im Januar 2025 äußerte er zu Gast in Barbara Schönebergers Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" etwa über Kaisers Duett mit Maite Kelly: "Du kannst doch in der heutigen Zeit keinen Schlager 'Warum hast du nicht nein gesagt' rausbringen, das kannst du doch nicht machen." Kaiser selbst sagte weniger Monate später im Gespräch mit Journalistin Tanja May in ihrem Podcast "May Way", dass er sich in seiner künstlerischen Arbeit nie bewusst eingeschränkt habe. Bereits in den Anfängen seiner Karriere in den Siebzigerjahren habe er Inhalte besungen, die über die gängigen Muster der Schlagerwelt hinausgingen. Besonders die Auseinandersetzung mit körperlicher Nähe sei für ihn ein fester Bestandteil des Themas Liebe. "Ich habe immer verbotene Sachen gesungen. […] Liebe ist ja nicht nur Hand in Hand am Strand spazieren gehen, sondern es hat ja noch ein paar Sachen, die tiefer gehen. Das habe ich auch nie ausgeklammert", sagte der gebürtige Berliner, der als Ronald Keiler zur Welt kam.














Музыкальные новости






















СМИ24.net — правдивые новости, непрерывно 24/7 на русском языке с ежеминутным обновлением *