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Iran droht mit massiver Eskalation: Angriff auf Energie-Anlagen

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Der Iran droht den USA und Israel mit massiven Schlägen gegen kritische Infrastruktur. Unterdessen gibt die Trump-Regierung zu, in einer Sache noch nicht bereit zu sein. Nach den jüngsten Angriffen auf Öltanker in der Straße von Hormus und verschiedenen anderen Zielen in der Region sieht sich das Mullah-Regime offenbar wieder im Aufwind. So hat der Iran nun mit einer massiven Ausweitung seiner Angriffe auf Ölanlagen in der Golfregion gedroht, sollte seine eigene Energie-Infrastruktur von den USA und Israel attackiert werden. "Wir werden das Öl und Gas der Region in Brand setzen, wenn es nur den leichtesten Angriff auf die Energie-Infrastruktur und die Häfen des Iran gibt", sagte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos der iranischen Armee am Donnerstag. Zugleich kündigten die iranischen Revolutionsgarden an, an der Blockade der Straße von Hormus festhalten zu wollen. Die Kommandozentrale der Garden erklärte laut der ihr nahestehenden Nachrichtenagentur Fars, dass sie damit einer Anweisung des neuen Religionsführers Modschtaba Chamenei folge. Alle Tanker und Schiffe, die im Persischen Golf und in der Straße von Hormus unterwegs seien, müssten zu ihrer eigenen Sicherheit die iranischen Vorschriften beachten, hieß es weiter. USA: "Wir sind einfach noch nicht bereit" Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat zu einem massiven Anstieg der Öl- und Spritpreise geführt. Durch die strategisch und ökonomisch wichtige Straße von Hormus verläuft normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Seit Beginn des Krieges am 28. Februar ist die Meeresenge jedoch de facto gesperrt, Schiffe können sie nicht mehr passieren und müssen stattdessen die wesentlich längere Route um das Kap der Guten Hoffnung, an der Südspitze von Afrika, nehmen. Nach wie vor scheint in den USA Uneinigkeit darüber zu herrschen, ob und wie eine sichere Passage durch die Straße von Hormus für die internationale Schifffahrt wieder ermöglicht werden kann. Nach Angaben von US-Energieminister Chris Wright sind die USA aktuell bisher nicht in der Lage, Tanker durch die Meeresenge zu eskortieren. Die Marine werde das relativ bald ausführen können, gerade sei das aber nicht möglich, sagte Wright dem Sender CNBC. "Wir sind einfach noch nicht bereit." Alle militärischen Ressourcen der USA seien aktuell darauf ausgerichtet, die offensiven Fähigkeiten des Iran zu zerstören. Er halte es für wahrscheinlich, dass die US-Marine bis Ende des Monats einige Schiffe durch die Meerenge eskortieren könne, sagte Wright. Chamenei: "Rache für die Opfer" Dagegen zeigte sich US-Finanzminister Scott Bessent sehr zuversichtlich, dass die US-Marine das so bald wie militärisch möglich machen werde – "vielleicht zusammen mit einer internationalen Koalition", sagte er dem Sender Sky News. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang des Monats bereits angeboten, den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus – falls notwendig – auch mit der eigenen Marine abzusichern. Mit dem Angebot einer solchen Eskorte versucht seine Regierung auch, globale Märkte zu beruhigen. Doch zu der von Trump angekündigten Sicherung kam es bislang nicht. Zuletzt waren die Energiepreise an den internationalen Märkten daher wieder gestiegen. Das iranische Regime hat in der Blockade der Straße von Hormus längst einen Hebel erkannt, um die Allianz der USA und Israels zu spalten. Während Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weitere Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des Iran ankündigte, kam aus den USA Kritik an dem Vergehen. Die Trump-Administration will auf keinen Fall riskieren, dass die Verbraucherpreise weiter steigen oder sogar eine Weltwirtschaftskrise ausbricht. Unterdessen fordert der neue Religionsführer und das Staatsoberhaupt des Iran Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel. Gleichzeitig müsse "weiterhin der Hebel der Blockierung der Straße von Hormus genutzt werden", so Modschtaba Chamenei. All diese Nachrichten missfielen offenbar den Händlern an den Aktienmärkten. Die Börsen reagierten am Donnerstag wieder stark verunsichert. Angesichts der iranischen Attacken auf den Energiesektor im Persischen Golf kostete ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent teils wieder mehr als 100 US-Dollar . Iran: "Krieg lässt sich nicht mit ein paar Tweets gewinnen" Auch in Europa sind die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges immer deutlicher zu spüren. So kündigte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche an, ihre Behörde wolle staatliche Eingriffe bei der Erdgasversorgung prüfen. Man werde in diesem Bereich voraussichtlich nachsteuern, sagte Reiche dem "Handelsblatt". Demnach suche das Wirtschaftsministerium derzeit noch nach einem geeigneten Instrument, um den hohen Preisen im Energiesektor zu begegnen. "Die Argumente für ein solches Kriseninstrument mehren sich gerade", so Reiche. Zu den Folgen des Konflikts für die deutsche Wirtschaft könne man sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich äußern, sagte Reiche der Zeitung weiter: "Die Lage im Iran ist hochdynamisch." Mit einem schnellen Ende des Konflikts im Nahen Osten rechnen derzeit die wenigsten Experten. Donald Trump sprach am Mittwoch davon, man wolle "den Job" im Iran zu Ende bringen. "Wir wollen ja nicht alle zwei Jahre dorthin zurückkommen müssen", so der Republikaner vor Anhängern in Kentucky. Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani kündigte hingegen an, sein Land so lange gegen Angriffe zu verteidigen, bis die USA ihre "schwere Fehlkalkulation" bereuten. "Einen Krieg zu beginnen ist zwar leicht, aber er lässt sich nicht mit ein paar Tweets gewinnen", erklärte Laridschani im Onlinedienst X mit Blick auf Trump.














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