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Fußball-Bundesliga: Halber Hecking-Effekt: Wolfsburgs Remis bei Hoffenheim

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Mal wieder führt Wolfsburg, mal wieder reicht es nicht zum Sieg: Bei der Rückkehr von Trainer Dieter Hecking gibt es deshalb nur einen Punkt. Der hilft im Abstiegskampf nur bedingt.

Die Rückkehr von Trainer Dieter Hecking hat dem abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg nicht zum erhofften Befreiungsschlag verholfen. Immerhin kam der Vorletzte der Fußball-Bundesliga bei der TSG Hoffenheim mit dem 1:1 (0:0) zu einem Teilerfolg. Vor 26.252 Fans traf Konstantinos Koulierakis (65. Minute) zur Wolfsburger Führung, der Ausgleich von Grischa Prömel (83.) ließ den Traum von Heckings perfekten Start zerplatzen.

Trotzdem wurde der Rückstand zum Relegationsplatz auf drei Punkte verkürzt. Hoffenheim ist weiterhin Dritter und weist die beste Zwischenbilanz seiner Bundesliga-Geschichte auf. Das Erreichen der Champions League ist ein realistisches Ziel.

Hecking forderte Reaktion

Nach der sportlichen Notbremse mit der Trennung von Sportchef Peter Christiansen und Trainer Daniel Bauer, hatte Hecking nur eine kurze Woche mit seiner neuen Mannschaft. "Ich habe eine niedergeschlagene Mannschaft vorgefunden, es herrschte ein wenig Endzeitstimmung", sagte der 61-Jährige bei Sky zu seinen ersten Eindrücken. "Ich habe sie daran erinnert, dass es noch neun Spiele sind. Wir brauchen nicht reden, wir müssen eine Reaktion zeigen."

Für diese Reaktion nach zuvor acht sieglosen Spielen holte Hecking Joakim Maehle nach viereinhalbmonatiger Verletzungspause ebenso zurück in die Startelf wie Stürmer Mohamed Amoura. Außerdem lief Christian Eriksen erstmals von Beginn an als Kapitän der Niedersachsen auf.

Diskussionen um Foulelfmeter

Die Defensive sollte kompakt stehen, die Räume möglichst eng gestalten - was im ersten Durchgang durchaus gelang. Es war nicht schön anzusehen, aber die gefährliche Hoffenheimer Offensive - nur Bayern München traf in dieser Saison öfter - kam kaum zur Entfaltung. Ein Kopfball von Wouter Burger (26.) am zweiten Pfosten und ein Distanzschuss von Fisnik Asllani (40.) waren noch die gefährlichsten Abschlüsse. Beide parierte VfL-Keeper Kamil Grabara.

Für kurze Diskussionen sorgte ein Zweikampf zwischen Jesper Lindström und Hoffenheims Linksaußen Bazoumana Touré im Wolfsburger Strafraum. Der TSG-Stürmer kam nach einer Berührung zu Fall, der Videoschiedsrichter verweigerte nach dem Check einen Elfmeter. Bei Hoffenheims Coach Christian Ilzer stieß dies sichtbar auf Unglaube. Die TSG bestimmte das Spiel zwar, war vor dem Tor gefährlicher als Wolfsburg, aber noch ebenso erfolglos.

Koulierakis mit dem Kopf

Das Niveau stieg zunächst nicht wirklich. Hoffenheim machte zu wenig aus den fast 70 Prozent Ballbesitz. Und Wolfsburg hatte auch nach 60 Minuten nicht ein einziges Mal auf das Tor der Gastgeber geschossen. Die Gäste spielten den Ball oft zu überhastet in die Tiefe, das stellte die Hoffenheimer Verteidiger nicht vor unlösbare Aufgaben.

Es musste, wie so oft in solchen Situationen, ein Standard helfen. Eine Ecke von Eriksen auf den kurzen Pfosten landete präzise auf dem Kopf von Koulierakis. Der Grieche sprang einen Tick höher als Gegenspieler Ozan Kabak und traf zur umjubelten Führung.

Hoffenheim drückte nun noch mehr, wollte den Ausgleich. Andrej Kramaric (76.) hatte die große Chance, scheiterte aus wenigen Metern an Grabara. Auf der Gegenseite scheiterte der eingewechselte Jonas Wind (79.) an Nationaltorwart Oliver Baumann.

Letztlich wurde Hoffenheim trotzdem belohnt. In einer Kombination zweier Einwechselspieler bediente Ihlas Bebou Prömel mit einer perfekten Flanke. Beim Kopfball des Mittelfeldspielers in die lange Ecke war Grabara chancenlos.















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