Die DBB-Damen haben beim Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament im vierten Spiel ihren dritten Sieg gefeiert. Gegen Kolumbien gewann das Team von Bundestrainer Olaf Lange heute in Lyon/FRA trotz personeller Engpässe ungefährdet mit 78:57 (23:16, 19:15, 18:15, 18:11). Es folgt ein spielfreier Tag, ehe es zum Abschluss am kommenden Dienstag, 17. März 2026, um 17.00 Uhr gegen Nigeria geht (ab 16.45 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport).
„Slow“ Start
Nyara Sabally (Beelastungssteuerung) und Alexandra Wilke (erkrankt) fehlten dem deutschen Team heute. Die erste Fünf bildeten Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Alina Hartmann, Emma Eichmeyer und Frieda Bühner. Kaum 17 Stunden nach dem Ende des Spiels gegen Frankreich begann die Partie. Und die DBB-Auswahl war zu Beginn nicht richtig auf dem Feld (1:9, 4.), Lange nahm eine frühe Auszeit. Fiebich brach den Bann mit einem Dreier, Peterson punktete und Eichmeyers Dreier bedeutete nach fünf Minuten den 9:9-Ausgleich, Bessoir sorgte kurze Zeit später aus der Distanz für die erste deutsche Führung (14:11, 7.). Es sollte der erste und letzte Führungswechsel in diesem Spiel bleiben, 23:16 hieß es nach zehn Minuten.
Bisweilen ruppig
Noch immer war der Auftritt der Deutschen nicht souverän, aber man hielt den Gegner jetzt zumindest auf Abstand. Eichmeyer hatte viele gute Szenen und traf auch zum 28:18 nach zwölf Minuten. Es gelang mehrfach in Folge den Gegner zu stoppen, vorne belohnte man sich aber zunächst nicht. Bis sich der Dreier von Alina Hartmann zum 31:20 in den kolumbischen Korb senkte und Britta Daub ebenfalls „für drei“ das 34:20 besorgte (15.). Lange wechselte seine Spielerinnen munter durch, die Partie plätscherte in diesen Minuten etwas dahin und war bisweilen ruppig (36:24, 18.). Nina Rosemeyer erzielte ihre ersten drei Punkte für die A-Damen (42:26, 20.), zur Pause lautete der Spielstand 42:31.
Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA
