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Politiker zum CSD-Anschlag: "Es trifft unsere Stadt mitten ins Herz"

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Bei einem Anschlag im Umfeld des CSD stirbt eine Frau, viele weitere werden teils schwer verletzt. Das Entsetzen ist groß. Es sollte das größte Wochenende in der Geschichte des Berliner Christopher Street Days werden, ein Zeichen für eine offene Gesellschaft in schwierigen Zeiten. Hunderttausende feiern in der Hauptstadt. Doch in die Bilder von Regenbogenflaggen und Glitzer reihen sich plötzlich Fotos von Notarztwagen und Rettungsdecken ein. In der Nähe des Potsdamer Platzes fährt ein Fahrzeug gegen 22 Uhr in eine Menschenmenge. Mindestens eine Person kommt ums Leben, etliche weitere Menschen werden teils schwer verletzt. Die Polizei spricht am Morgen von einem Anschlag. Todesfahrt in Berlin : Polizei veröffentlicht Foto von Tatverdächtigem Aktuelle Entwicklungen: Newsblog zum Anschlag beim CSD Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig erklärte in einer Pressemitteilung: "Der Anschlag auf die Feiern zum Christopher Street Day in Berlin erschüttert uns zutiefst. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die diese schreckliche Tat miterleben mussten." Insbesondere der queeren Community gelte nach dieser abscheulichen Tat besondere Anteilnahme und Solidarität. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bot noch am Abend den Landesbehörden die Unterstützung des Bundes an. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wurde laut einem Sprecher der Bundesregierung unmittelbar nach der Tat informiert. Merz und Dobrindt seien in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien und "werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen", sagte der Sprecher. Mehr zu der Kommunikation von Merz rund um den Anschlag beim CSD und die Kritik daran lesen Sie hier . Wegner äußerte sich am Abend vor Ort Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) äußerte sich noch am Abend vor Ort: "Es ist ein Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft – nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert." Berlin sei eine Stadt der Freiheit – "und unsere Freiheit ist heute aufs Schrecklichste angegriffen worden". Die Grünen-Bundestagsfraktion spricht von einer "entsetzlichen Terrortat". "Dieser feige Anschlag zielte auf queere Menschen und ihre Freund*innen, die für gleiche Rechte und gegen Hasskriminalität demonstriert haben." Es gelte, mutmaßliche Täter zu fassen und mögliche Netzwerke sowie Hintergründe des Anschlags aufzuklären. Die Grünen-Vorsitzenden Franziska Brantner und Felix Banaszak erklärten unter anderem t-online: "Gerade jetzt dürfen wir nicht zulassen, dass Angst und Hass die Oberhand gewinnen. Was den CSD ausmacht – Zusammenhalt, Menschlichkeit und die Überzeugung, dass jeder Mensch frei und selbstbestimmt leben darf – ist stärker als jede Form von Gewalt." Kubicki: "Macht mich tief betroffen" AfD-Co-Chefin Alice Weidel schrieb bei X, ihre Gedanken seien bei den Opfern und Hinterbliebenen. FDP-Chef Wolfgang Kubicki erklärte: "Der schreckliche Angriff auf den CSD in Berlin macht mich tief betroffen." Taten wie diese würden sich "gegen uns alle als offene und liberale Gesellschaft und das Recht, sich friedlich zu versammeln und gemeinsam zu feiern". Dieses Recht und das freiheitliche Leben zu verteidigen, bleibe "unsere Aufgabe, weit über einen solchen schrecklichen Tag hinaus". Der CDU-Spitzenkandidat für die bevorstehende Abgeordnetenhauswahl in Berlin, Stefan Evers, drückte bei X sein Entsetzen aus und schrieb: "Es trifft unsere Stadt mitten ins Herz." Berlins Queerbeauftragter Alfonso Pantisano sagte vor Ort sichtlich betroffen: "Alle versuchen gerade, ihre Netzwerke zu kontaktieren, um zu erfahren, ob die Menschen sicher nach Hause gekommen sind." Für die queere Community sei dies ein großer Trauertag. Auch Berlins Innensenatorin Iris Spranger reagierte betroffen. Die SPD-Politikerin erklärte laut rbb, sie sei entsetzt über die furchtbare Tat. Sie stehe mit den Sicherheitsbehörden in engem Kontakt. Die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner und der Gäste der Stadt habe höchste Priorität. Erif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken für die Wahl des Abgeordnetenhauses, teilte mit, ihre Gedanken seien "bei den Angehörigen und Freundinnen und Freunden des Todesopfers und den Verletzten" und auch bei "allen, die nach diesem Abend in Angst um ihre Sicherheit als queere Person sind." Eralp betonte: "Wir haben einen Tag voller Liebe und Sichtbarkeit für queere Rechte gefeiert. Dieser Tag wurde auf das Brutalste durch einen menschenverachtenden Anschlag beendet."














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