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Süß oder salzig: Popcorn wie im Kino? Fünf alltagstaugliche Maschinen im Geschmackstest

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Statt nur mit Öl oder Butter kann Popcorn heutzutage auch mit Heißluft, sprich ohne Fett, zubereitet werden. Aber schmeckt das auch genauso gut? Wir haben fünf Maschinen getestet. 

Mit zunehmender Beliebtheit der Kinos gewann der amerikanische Snack weltweit an Bekanntheit: Popcorn gehört heute fest zum Filmerlebnis dazu. Laut einer Statistik bevorzugen 43 Prozent aller Befragten die süße Variante und nur 16 Prozent die salzige. Doch wie genau werden aus den steinharten Körnern so fluffige Bällchen? Tatsächlich braucht es dafür spezielle Sorten Mais (zum Beispiel „Butterfly“ oder „Mushroom“), die besonders viel Wasser und Stärke enthalten. Denn: Wird beides erhitzt, entsteht im Inneren Druck, der dafür sorgt, dass die Schale aufplatzt und sich die Stärke ausdehnt. Wer stattessen auf Zucker- oder Futtermais setzt, erhält kein fluffiges Popcorn, da die Körner zu weich sind oder nicht den richtigen Wassergehalt haben. Aber auch in der Pfanne gelingt der Snack nicht immer – ganz im Gegensatz zu einer Maschine, die nur dafür konstruiert wurde, um Popcorn herzustellen. So lautet die Theorie. Ob das auch in der Praxis zutrifft, haben wir in unserem Test herausgefunden. 

Diese Popcornmaschinen haben wir getestet

  1. WMF Küchenminis Popcornmaschine zum Shop
  2. Gadgy Popcornmaschine zum Shop
  3. Princess Popcornmaschine zum Shop
  4. Clatronic Popcornmaschine zum Shop
  5. Russell Hobbs Fiesta Popcornmaschine zum Shop

Diese Modelle sind auch einen Blick wert 

Folgende Modelle haben wir zwar nicht getestet, sie sind uns aber während der Recherche aufgefallen:

Testergebnis: Diese Popcornmaschine hat am meisten überzeugt

Wenn Sie schon jetzt erfahren wollen, welche Popcornmaschine in unserem Test am besten abgeschnitten hat, können Sie direkt weiterlesen: Unser Testsieger ist die Wmf Küchenmini. Die darin zubereiteten Maiskörner waren mit Abstand die leckersten – wenngleich hier mit Öl gearbeitet wurde. Das Popcorn hatte einen schönen Crunch und war angenehm süß, auch wenn es geschmacklich nicht an Kinopopcorn heranreichte. Das war auch nicht das Ziel.

Wir wollten herausfinden, ob eine Heißluftmaschine ohne Fett ein vergleichbares Geschmackserlebnis liefern kann wie ein klassisches Gerät. Unser Urteil lautet: jaein. Zwar schmeckte das Popcorn etwas leichter und weniger süß, allerdings fiel die Textur etwas weicher aus.

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass auch der zweite Platz an ein Modell geht, das auf Öl setzt: Die Gadgy Popcornmaschine. Auch hier gab es nur wenige Schwachstellen, etwa einige verbrannte Körner. Vom Aufbau über die Handhabung bis hin zum Ergebnis konnte das Gerät jedoch fast durchweg überzeugen.

Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.

Vergleichstabelle Popcornmaschinen

So haben wir die Produkte ausgewählt

  • Bekannte Marken und etablierte Hersteller: Wir haben ausschließlich Popcornmaschinen von etablierten Herstellern berücksichtigt, darunter Clatronic, Princess, WMF, Russell Hobbs und Gadgy. Diese Marken decken sowohl den Einstiegsbereich als auch den gehobenen Haushaltsbereich ab.
  • Popcornqualität und Zubereitungsergebnis: Im Fokus stand, wie gleichmäßig das Popcorn aufpoppt und wie viele ungepoppten Körner zurückbleiben. Dabei haben wir sowohl Heißluftgeräte als auch Modelle mit Schmelz- bzw. Rührfunktion berücksichtigt, um unterschiedliche Zubereitungsarten realistisch zu vergleichen.
  • Technologie und Funktionsprinzip: Die Auswahl umfasst klassische Heißluft-Popcornmaschinen (z. B. Clatronic, Princess) sowie Geräte mit zusätzlichen Features wie Butter-Schmelzfunktion oder Servierschalen-Systemen (z. B. WMF, Gadgy). Dadurch lassen sich Unterschiede in Geschmack, Handling und Ergebnis gut bewerten.
  • Bedienung und Alltagstauglichkeit: Wir haben darauf geachtet, dass die Geräte einfach zu bedienen sind und sich für den typischen Heimgebrauch eignen – also schnelle Zubereitung, unkomplizierte Handhabung und möglichst wenig Aufwand beim Nachfüllen.
  • Reinigung und Handhabung im Alltag: Ein wichtiges Kriterium war die einfache Reinigung nach dem Gebrauch. Besonders berücksichtigt wurden Geräte, bei denen sich keine schwer zugänglichen Rückstände bilden und die sich schnell wieder einsatzbereit machen lassen.

So haben wir die Popcornmaschinen getestet

Für den Vergleich standen insgesamt fünf Popcornmaschinen zur Verfügung. Drei der getesteten Modelle arbeiten mit Heißluft. Zwei weitere Maschinen nutzen die klassische Zubereitung mit Öl. Dadurch konnten wir nicht nur die einzelnen Geräte bewerten, sondern auch die Unterschiede zwischen moderner Heißluft-Technik und traditioneller Ölzubereitung direkt gegenüberstellen.

Während der Tests haben wir besonders darauf geachtet, wie sich die Geräte im laufenden Betrieb verhalten. Um einen direkten Vergleich und faire, reproduzierbare Messwerte zu gewährleisten, wurden bei jedem Testdurchlauf stets 50 Gramm Popcornmais verwendet. Dazu gehörte unter anderem die Aufheizphase, die Dauer der Zubereitung sowie der Ablauf während des Popcorn-Poppens selbst. Zusätzlich haben wir die Zeit gemessen, bis kein weiteres Korn mehr aufgeplatzt ist, um den tatsächlichen Endpunkt des Poppvorgangs objektiv bestimmen zu können. Ebenso wurde erfasst, wie viele Körner nach dem Durchlauf ungepoppt geblieben sind, da dies ein wichtiger Indikator für die Effizienz der jeweiligen Maschine ist.

Ergänzend dazu wurde mit einer Wärmebildkamera die Oberflächentemperatur der Geräte während des Betriebs gemessen. Hintergrund dieser Messung war die Einschätzung möglicher Verbrennungsrisiken beim Anfassen, da einige Hersteller auf entsprechende Gefahren hinweisen.

Jedes Gerät erhält Schulnoten für die einzelnen Bewertungsschritte, aus denen eine Gesamtnote berechnet wird. Diese setzt sich aus der Zubereitung (25 Prozent), der Ergebnisqualität (25 Prozent), der Bedienung und Sicherheit (25 Prozent), dem Handling (10 Prozent), der Reinigung (10 Prozent) und dem Betrieb (5 Prozent) zusammen. Aus der Gesamtnote wird anschließend eine Sternebewertung von bis zu fünf Sternen abgeleitet, wobei 1,0 bis 1,4 fünf Sterne und 1,5 bis 2,4 vier Sterne entsprechen und so weiter.

1. Testsieger: Wmf Küchenminis Popcornmaschine

Design & Verarbeitung
Das Küchenmini-Sortiment von Wmf umfasst auch eine platzsparende Popcornmaschine mit einem Fassungsvermögen von bis zu 2,2 Litern. Das Gehäuse an sich wirkt sehr robust und die matte Oberfläche verleiht der Maschine ein zeitloses Design. Der Lieferumfang besteht nur aus drei Teilen: einem Korpus aus Cromargan, einer Abdeckscheibe und einem durchsichtigen Deckel, der (umgedreht) auch als Servierschüssel dienen soll. Damit der Mais nicht anbrennt, setzt der Hersteller auf eine Antihaftbeschichtung der Kochplatte. Eine weitere Besonderheit ist der integrierte Drehmechanismus, durch den die Körner gleichmäßig aufplatzen sollen. Für die Zubereitung muss und darf in diesem Fall nur reines Pflanzenöl genutzt werden, da Butter verbrennen würde. 

Bedienung & Leistung
Laut Hersteller wird für eine Portion Popcorn, also 50 Gramm Mais, ein Esslöffel Öl benötigt – und nicht mehr als 250 Watt. Um das Gerät ein- oder auszuschalten, gibt es einen Knopf für beide Funktionen. Wie lange die Maschine braucht, um richtig aufzuheizen, gibt Wmf nicht an. Aus diesem Grund haben wir die Zeit gemessen, bis die ersten Maiskörner aufgepoppt sind: Vier Minuten und 20 Sekunden hat es gedauert. Hierzu fanden wir in der Betriebsanleitung noch den Hinweis, dass die Anzahl der aufgeplatzten Maiskörner vom Alter und dem Feuchtegehalt abhängt und somit durchaus variieren kann. In unserem Fall sind tatsächlich nur fünf Körner nicht geplatzt.

Ein weiterer Tipp des Herstellers ist, etwas Butter durch die Öffnungen im Deckel während der Zubereitung einzufüllen, um dem Mais mehr Geschmack zu verleihen. Darauf haben wir bewusst verzichtet, da wir ein spezielles Popcornöl mit Butteraroma nutzten. Zudem sollte dabei bedacht werden, dass die Reinigung leichter fällt, wenn das Popcorn erst nach dem Umfüllen aromatisiert wird. Nach der Fertigstellung wurde das Gerät ausgeschaltet, vom Netz getrennt und auf den Kopf gedreht, sodass kein Umfüllen in eine andere Schüssel notwendig war. Dann folgte der Geschmackstest.

Geschmack & Qualität
Schon nach dem ersten Bissen ist klar: hier wird einem echtes Kinofeeling geboten. Das Popcorn war gleichmäßig gebräunt, hatte einen leichten Crunch und war angenehm süß (wobei die Menge der Aromen am Ende auch Geschmackssache ist). Sicherlich ist das Ergebnis nicht mit dem einer professionellen Maschine zu messen, aber im direkten Vergleich mit den anderen Testgeräten – egal, ob diese mit Öl oder Heißluft arbeiten – hat uns die Wmf Küchenmini nicht nur positiv überrascht, sondern restlos überzeugt. Das Popcorn war mit Abstand das Beste unserer Versuchsreihe. 

Sicherheit & Reinigung
Im Gegensatz zu anderen Geräten dieser Testreihe werden das Gehäuse und die Griffe am Deckel der Popcornmaschine nicht heiß, sodass sie während der Zubereitung bedenkenlos angefasst werden konnten. Das bestätigt unser Wärmebildtest. Trotzdem warnt der Hersteller vor einer möglichen Verbrennungsgefahr – sollte die Heizplatte während des Betriebes berührt werden. Und auch der austretende Dampf sollte mit Vorsicht behandelt werden. Ein weiterer Hinweis, den Wmf gibt: Die Maschine muss erst fünf Minuten lang auskühlen, ehe die zweite Runde gestartet wird.  

Um das Gerät anschließend zu reinigen, sollte es zuerst vom Netz genommen werden und komplett abkühlen. Ist die Kochplatte nur noch lauwarm, können Fettrückstände mit einem Küchentuch entfernt werden. Der Deckel und die Abdeckscheibe können ein Spülbad nehmen, allerdings ohne die Zugabe von Scheuermitteln. Zur oberflächlichen Reinigung bietet sich ein weicher und leicht feuchter Schwamm, mit dem das Gehäuse abgewischt und anschließend mit einem sauberen Tuch abgetrocknet wird. 

Fazit
Obwohl die Maschine deutlich länger gebraucht hat, bis (fast) alle Körner aufgepoppt sind, stellt sie alle anderen Testgeräte in den Schatten: Das fertige Popcorn war nicht nur viel aromatischer, sondern auch knuspriger als bei der Konkurrenz. Sicherlich hängt das auch mit der Tatsache zusammen, dass Wmf auf die klassische Zubereitung mit Öl setzt, statt auf Heißluft – denn Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger. Hinzukam, dass der Zucker, den wir nach der Fertigstellung für den gepufften Mais gegeben haben, viel besser daran haften blieb. Sicherlich ist diese Variante ungesünder als bei den anderen Modellen, dennoch konnte uns das Ergebnis geschmacklich am meisten überzeugen. Zwei weitere Pluspunkte sind, dass der Deckel nach der Zubereitung als Schüssel genutzt werden konnte. Und dass nur fünf Körner nicht aufgeplatzt sind. Wir vergeben fünf von fünf möglichen Sternen und küren die Popcornmaschine zum Testsieger. 

➕ Vorteile:

  • Echtes Kinofeeling
  • Einfache Handhabung

➖Nachteile:

  • Längere Zubereitungszeit
  • Im Vergleich recht teuer

2. Gadgy Popcornmaschine  

Design & Verarbeitung
Die Popcornmaschine von Gadgy ist das mit Abstand größte und schwerste Modell dieser Serie. Und bietet somit auch Platz für 100 Gramm Maiskörner in nur einem Durchlauf – also doppelt so viel wie zwei andere Geräte, die wir getestet haben. Gemein hat diese Maschine mit der von Wmf, dass sie für die Zubereitung Öl benötigt und die Kochplatte deshalb antihaftbeschichtet ist. Damit das Popcorn gleichmäßig aufpoppt und nicht anbrennt, hat das Gerät eine weitere Besonderheit: rotierende Stäbe. Und das sind noch nicht alle Vorteile: Der Deckel wird nach der Zubereitung zur Schüssel umfunktioniert, sodass kein Umfüllen notwendig ist. Das Gerät wird dazu lediglich auf den Kopf gestellt, damit das fertige Popcorn in der transparenten Schale landet. Und dank der gummierten, rutschfesten Füße hat das Gerät einen sicheren Stand. Was das Design angeht, so zeigt sich die Maschine in einem edlen Gewand mit mattem Finish. 

Bedienung & Leistung
Trotz Größe und Gewicht ist die Maschine nur mit 500 Watt – also deutlich weniger im Vergleich zu anderen Geräten dieser Testreihe – ausgestattet. Dennoch gibt der Hersteller an, dass aus 100 Gramm Maiskörnern binnen vier bis fünf Minuten servierfertiges Popcorn werden soll. Ob das wirklich stimmt, haben wir herausgefunden: Vor dem ersten Durchlauf haben wir das Gerät samt Zubehör mit einem feuchten Tuch abgewischt. Danach gingen wir wie folgt vor:

  • Zuerst haben wir den Mais gleichmäßig verteilt und anschließend etwas Öl darüber gegeben.
  • Dann wurde der Deckel auf die Maschine gesetzt, das Gerät eingeschaltet und die Zeit gemessen: Nach vier Minuten und 25 Sekunden war das Popcorn servierfertig, wobei die ersten Körner bereits nach zwei Minuten aufgeplatzt sind.
  • Anschließend haben wir das Gerät ausgeschaltet und umgedreht, damit das fertige Popcorn im Deckel landete.
  • Alle Körner, die nicht aufgeplatzt sind, haben wir gezählt: nur fünf waren es.
  • Zu guter Letzt haben wir noch aromatisierten Zucker über den Snack gestreut.

Noch ein Tipp: Wer buttriges Popcorn mag, kann auch etwas Butter in die dafür vorgesehene Vertiefung in den Deckel legen, sodass sie während des Betriebs schmilzt und auf das Popcorn tropft. Da wir für die Zubereitung spezielles Popcornöl mit Butteraroma genutzt haben, verzichteten wir auf die Zugabe von Butter.

Geschmack & Qualität
Außen knusprig, innen weich: Schon nach wenigen Minuten konnten wir leckeres Popcorn probieren. Auch hier zeigte sich deutlich, dass die Zugabe von Fett beziehungsweise Öl zu einem besseren Geschmackserlebnis führte. Nicht nur in Bezug auf die Haptik, sondern auch die Zugabe von Aromen, die besser an der Oberfläche haften geblieben sind. Allerdings zeigte sich an dem einen oder anderen Maispuffer dunkle Verfärbungen, die darauf hindeuteten, dass manche Körner verbrannt sind. Zwar hielt sich die Menge in Grenzen, dennoch fiel uns diese Tatsache negativ auf. Zudem bekam das betroffene Popcorn dadurch einen bitteren (Nach-)Geschmack.

Sicherheit & Reinigung
Auch Gadgy verweist darauf, dass die Popcornmaschine nach dem Gebrauch 15 bis 20 Minuten auskühlen sollte, ehe der nächste Durchlauf gestartet wird. Zudem sollen die Oberflächen während des Betriebs nicht angefasst werden, da sich diese aufheizen und somit das Verbrennungsrisiko erhöhen. Lediglich die Griffe an dem Deckel sollen dafür geeignet sein, das Gerät zu bewegen. Ein weiterer Warnhinaus lautet, das Netzkabel nicht während der Zubereitung anzufassen, da laut Hersteller die Gefahr eines Stromschlags bestünde. 

Was die Säuberung angeht, so sollte das Gerät auch hier zuerst auskühlen und vom Netz genommen werden, ehe erste Reinigungsmaßnahmen ergriffen werden – wie zum Beispiel an der Antihaftplatte und sämtlichen Kunststoffteilen, die nicht spülmaschinengeeignet sind, aber mit einem feuchten Tuch abgewischt werden können. Der Deckel wiederum darf ein Bad aus Seifenwasser nehmen. Um die Rührstäbe zu entnehmen, muss die Zentralverriegelung gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden. Aggressive Scheuermittel sind auch hier absolut tabu.

Fazit
Auch die Popcornmaschine von Gady konnte im Test überzeugen. Das Gerät ist nicht nur ein optischer Hingucker, sondern bietet jede Menge Platz für Popcorn. Ein weiterer Vorteil ist der leise Betrieb, der uns während der Herstellung (bevor die ersten Körner aufplatzten) positiv aufgefallen ist. Geschmacklich lieferte dieses Modell, nach Wmf, das leckerste Popcorn – was sicherlich mit der Zugabe von Öl zu begründen ist. Leider zeigte der eine oder andere aufgepuffte Mais leichte Verbrennungserscheinungen, die wir auch geschmeckt haben. Aus diesem Grund vergeben wir vier von fünf möglichen Sternen.

➕ Vorteile:

  • Schnelle Zubereitung
  • Große Mengen möglich

➖Nachteile:

  • Popcorn verbrennt schneller
  • Deckel muss gereinigt werden

3. Princess Popcornmaschine 

Design & Verarbeitung
Die Popcornmaschine von Princess besteht ebenfalls aus einem zeitlosen Korpus und einem transparenten Deckel mit einer großen Einfüllöffnung. Um diese während der Zubereitung zu verschließen, wird der mitgelieferte Messlöffel darauf platziert. Wie die anderen Geräte auch hat dieses Modell einen einzigen Knopf zum An- und Ausschalten. Laut Hersteller ist das Gerät BPA-frei, ein weiterer Vorteil sind die Anti-Rutsch-Füße – dadurch bekommt die Maschine einen sicheren Stand. Da das Popcorn mit Heißluft zubereitet wird, dürfen Öl und Butter, salzige und süße Toppings (wie zum Beispiel gesalzenes Butterkaramell) nicht in die Kammer gefüllt werden. Die Zutaten kommen nur außerhalb des Gerätes zum Einsatz.

Bedienung & Leistung
Laut Hersteller kann es zu einer leichten Geruchsbildung kommen, wenn die Popcornmaschine das erste Mal genutzt wird. Das können wir nach unserem Test bestätigen – und auch die Tatsache, dass sich der Geruch nach wenigen Minuten wieder in Luft aufgelöst hat. Bevor das 1100 Watt starke Gerät jedoch in Betrieb genommen werden konnte, mussten zuerst die Körner in die Kammer gefüllt werden. Anschließend wurde der Deckel mit dem Messbecher verschlossen und eine leere Schüssel vor der Öffnung platziert, um darin das fertige Popcorn aufzufangen. Erst danach wurde die Maschine eingeschaltet und die Zeit gestoppt, bis keine Körner mehr aufgeplatzt sind: Wir haben weniger als zwei Minuten gemessen – damit lag die Zubereitungszeit sogar unter der Herstellerangabe von Princess.

Geschmack & Qualität
Auf den ersten Blick machte das fertige Popcorn einen vielversprechenden Eindruck: Bis auf 26 Körner sind die 50 Gramm Mais vollständig aufgepoppt. Nachdem wir den fertigen Snack mit aromatisiertem Vanillezucker vermischt hatten, folgte der erste Bissen. Dabei fiel uns sofort auf, dass sich die Konsistenz von klassischem Kino-Popcorn unterscheidet. Zwar war es schön warm und angenehm süß, die Textur fiel jedoch etwas weicher aus als bei den ölbasierten Geräten.

Sicherheit & Reinigung
Sollte das Gerät während des Betriebs überhitzen, schaltet es sich automatisch ab und ist erst wieder einsatzbereit, wenn die Temperatur einen normalen Wert erreicht hat. Trotzdem lässt es sich nicht vermeiden, dass die zugängliche Oberfläche sehr heiß werden kann, während das Popcorn zubereitet wird, sodass eine akute Verbrennungsgefahr besteht – und das Gerät nicht angefasst werden sollte, solange es läuft. Das bestätigt auch der Messwert, den wir mit unserer Wärmebildkamera eingefangen haben: über 150 Grad Celsius. Ein weiterer Sicherheitshinweis der Firma Princess lautet, die Maschine nach jedem Durchlauf erst zehn Minuten lang abkühlen zu lassen.

Zum Thema Reinigung empfiehlt der Hersteller, die abnehmbaren Teile vor der ersten Nutzung mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Nach der Fertigstellung des Popcorns sollte zuerst der Stecker vom Netz genommen werden und das Gerät vollständig abkühlen, ehe die Kammer mit einem feuchten Tuch gereinigt wird. Alternativ darf das Zubehör auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Auf Scheuermittel oder Stahlwolle sollte hingegen in jedem Fall verzichtet werden.

Fazit
Schneller geht’s kaum: Die Popcornmaschine von Princess brauchte keine zwei Minuten, um harte Maiskörner in fluffige Puffer zu verwandeln. Die meisten davon landeten in der davor drapierten Schüssel, ein paar davon schossen jedoch auch in andere Himmelsrichtungen – bei der Zubereitung sollte in jedem Fall ein gewisser Sicherheitsabstand gewahrt werden. Aber: Im Gegensatz zu den anderen Testgeräten besitzt dieses Modell als einziges eine Überhitzungsvorrichtung. Trotzdem konnte uns das fertige Popcorn optisch mehr überzeugen als geschmacklich. Das Gerät hat letztendlich den Vorteil, dass es schnell und einfach einen fettarmen Snack zubereiten kann, der nachträglich individuell gesüßt werden kann. Der typische Kino-Crunch war allerdings weniger ausgeprägt, deshalb vergeben wir hier nur drei von fünf möglichen Sternen.

➕ Vorteile:

  • Überhitzungsschutz
  • Extrem schnelle Zubereitung

➖Nachteile:

  • Weniger knusprig
  • Zucker haftet nicht gut

4. Clatronic Popcornmaschine

Design & Verarbeitung
Die Popcornmaschine von Clatronic wird in einem Stück geliefert. Lediglich der transparente Deckel ist abnehmbar und muss nach dem Auspacken auf den Korpus gesteckt werden. Laut Hersteller wurde das Gerät mit einer innovativen Heißlufttechnologie ausgestattet, sodass für die Zubereitung kein Öl verwendet werden muss – und der Snack somit kalorienärmer ausfällt. Im Lieferumfang findet sich noch ein kleiner Portionierer, mit dem nicht nur die Maiskörner über die obere Öffnung in das Gerät geschüttet werden. Er dient auch als Deckel während der Zubereitung. Die Popcornmaschine in sich ist sehr leicht, macht jedoch auf den ersten Blick einen stabilen und soliden Eindruck. 

Bedienung & Leistung
Die Inbetriebnahme des 1200 Watt starken Küchengeräts ist kinderleicht, da es nur einen An- und Ausschalter gibt. Alles, was für die Herstellung von Popcorn benötigt wird, sind die richtigen Maiskörner (da sich nicht alle Sorten gleichermaßen eignen). Laut Clatronic heizt sich das Gerät nicht nur schnell auf, sondern braucht etwa zwei Minuten, bis zwei bis drei kleine Portionen probiert werden können. Um herauszufinden, ob das stimmt, haben wir das Gerät getestet. Über den Deckel konnten wir die Zubereitung live mitverfolgen: 

  • Zuerst haben wir eine hitzebeständige Schale unter die vordere Öffnung gestellt, um das fertige Popcorn aufzufangen.
  • Dann haben wir zwei Minuten und 35 Sekunden gewartet, bis nur noch vereinzelt Maiskörner aufgeplatzt sind.
  • Im Anschluss daran haben wir das Gerät auf Empfehlung des Herstellers ausgeschaltet.

Noch ein wichtiger Hinweis: 
Zucker und Salz, Öl oder andere Zutaten dürfen in keinem Fall in die Maschine gegeben werden, da sie großen Schaden anrichten würden. Um das Popcorn nach eigenem Gusto abzuschmecken, müssen die Gewürze oder auch Butter erst nach der Zubereitung und außerhalb des Gerätes über dem Snack verteilt werden.

Geschmack & Qualität
Auch hier zeigte sich das fertige Popcorn von seiner schönsten Seite: Von außen fluffig, von innen weich. Nach der Fertigstellungen haben wir noch speziellen Zucker mit Karamellaroma über den Snack gegeben und damit vermengt – allerdings haftete er nicht ganz so gut an den Körnern wie bei den ölbasierten Geräten, sodass die Körner nur eine dezente Süße hatten (was sicherlich manche Menschen sogar bevorzugen). Hinzukam, dass auch dieses Popcorn durch den fehlenden Fettanteil nicht so knusprig wurde, wie wir es gerne hätten, und viele es von einem Kinobesuch schlichtweg gewohnt sind.

Sicherheit & Reinigung
Da sich die Popcornmaschine während der Zubereitung stark aufheizt, besteht akute Verbrennungsgefahr durch Berührung der Oberfläche. Aus diesem Grund sollte das Gerät nach dem Einschalten nicht mehr angefasst werden. Und tatsächlich: Mit unserer Wärmebildkamera haben wir während der Zubereitung Temperaturen von über 134 Grad Celsius gemessen. Zudem empfiehlt Clatronic, nach einem fortlaufenden Durchgang mindestens 15 Minuten zu warten, bis die Maschine abgekühlt ist und ein weiterer Durchlauf erfolgen kann. 

Was die abschließende Reinigung der Abdeckung und des Portionierers angeht, so reicht hier ein klassisches Spülbad aus. Auf scharfe oder scheuernde Reinigungsmittel sowie eine Drahtbürste sollte unbedingt verzichtet werden, um die Einzelteile nicht zu beschädigen. Das Grundgerät selbst kann mit einem leicht feuchten Tuch abgewischt werden. Zu guter Letzt sollten alle Teile abgetrocknet werden.

Fazit
Ähnlich wie die anderen Popcornmaschinen, die mit Heißluft laufen, schneidet das Gerät von Clatronic ab: Der Aufbau, das Handling und die Reinigung sind kinderleicht. Die Verwandlung der harten Maiskörner in fluffige Maispuffer dauerte zwar 35 Sekunden länger als vom Hersteller versprochen, die Differenz konnten wir aber durchaus verkraften. Geschmacklich konnte das Ergebnis nicht ganz mit den Öl-Modellen mithalten. Zwar lässt sich die Süße im Nachgang durch die Zugabe von Toppings individuell verändern. An die Knusprigkeit der beiden ölbasierten Modelle kam das Ergebnis allerdings nicht ganz heran. Alles in allem ist das Gerät ein praktisches Gadget für einen Filmabend zu Hause, allerdings mit leichten Abstrichen. Wir vergeben drei gute von fünf möglichen Sternen.

➕ Vorteile:

  • Schnelle Zubereitung
  • Ansprechendes Design

➖Nachteile:

  • Weniger knusprig
  • Zucker haftet nicht gut

5. Russell Hobbs Popcornmaschine 

Design & Verarbeitung
Die Popcornmaschine von Russell Hobbs wird – bis auf den durchsichtigen Aufsatz und einen separaten Dosierlöffel – ebenfalls in einem Guss geliefert. Laut Hersteller sind alle Teile, die Lebensmitteln in Berührung kommen, BPA-frei. Da das Gerät mit Heißluft arbeitet, sollten während der Zubereitung keine anderweitigen Zutaten (egal, ob salzig oder süß) über das Popcorn gegeben werden, sondern erst im Anschluss. Insgesamt macht das Modell einen stabilen und soliden Eindruck. Das Design ist bunter gehalten als bei den anderen Testmodellen und wirkt somit etwas verspielter – was sicherlich Familien mit Kindern vorrangig ansprechen soll.

Bedienung & Leistung
Auch Russell Hobbs gibt den Hinweis, dass sich nach dem erstmaligen Einschalten der Popcornmaschine etwas Qualm entwickeln kann – der jedoch nach kurzer Zeit verschwinden soll. Das bestätigt unser Test. Das 1200 Watt starke Gerät besitzt ebenfalls nur einen Schalter: Steht er auf null, ist kein Betrieb möglich. In diesem Zustand sollten die Maiskörner über die obere Öffnung in das Gehäuse geschüttet werden. Anschließend wurde das Gerät mit dem Messbecher-Deckel verschlossen und eingeschaltet (I). Laut Hersteller durften wir nur einen Löffel voll in die Maschine geben, das waren in unserem Fall 50 Gramm. Da das Gerät spätestens nach zwei Minuten ausgeschaltet werden und das Popcorn somit fertig sein sollte, haben wir während der Zubereitung die Zeit gemessen: Eine Minute und 45 Sekunden kamen in unserem Test dabei heraus. 40 nicht aufgepoppte Körner haben wir gezählt, also genauso viel wie bei Clatronic.

Geschmack & Qualität
Auch in diesem Test erhielten wir nach dem ersten Durchlauf perfektes Popcorn – zumindest, was die Optik betraf. Geschmacklich machte sich hier der gleiche Effekt bemerkbar wie bei den anderen Geräten, die mit Heißluft betrieben werden. Die gepufften Maiskörner sind zwar lecker, aber ebenfalls nicht ganz so knusprig, wie wir es uns gewünscht hätten. Hinzukommt, dass das Popcorn in sich bissfester war als bei den anderen Tests. Die Süße fiel auch hier eher dezent aus, da der Zucker nicht ganz so gut an den Körnern haften blieb. Hier hilft wahrscheinlich nur ein flüssiges Topping – zum Beispiel eine Schokoladen- oder Karamellsoße.

Sicherheit & Reinigung
In der Bedienungsanleitung wird darauf hingewiesen, dass der Innenraum der Maschine vor dem Gebrauch mit einem feuchten Tuch gereinigt werden sollte. Und auch hier lautet eine weitere Empfehlung, das Gerät erst 15 Minuten abkühlen zu lassen, bevor eine neue Portion Popcorn zubereitet werden kann. Zum Thema Überhitzung oder Überhitzungsschutz konnten wir auf den ersten Blick nichts finden, aus diesem Grund haben wir mit unserer Wärmebildkamera ganz genau hingesehen: Dabei ist herausgekommen, dass die Oberfläche der Maschine während des Betriebs 154 Grad Celsius heiß wurde und somit bei Berührung zu Verbrennungen auf der Haut führen kann. Wie bei fast jedem anderen Modell dieser Testreihe auch. 

Zur Reinigung und Instandhaltung des Geräts gibt der Hersteller an, dass die abnehmbaren Teile von Hand gesäubert werden müssen, da sie nicht für die Spülmaschine geeignet sind. Grundsätzlich wird empfohlen, die Popcornmaschine nach jedem Gebrauch zu reinigen – und zwar so: Zuerst sollte das Kabel aus der Steckdose gezogen werden, damit kein Strom mehr durch das Gerät läuft. Dann sollte das Gehäuse zuerst komplett auskühlen, ehe die Abdeckung und der Dosierlöffel ein warmes Seifenwasserbad nehmen dürfen. Zu guter Letzt werden der Innenraum und das Gehäuse feucht abgewischt. 

Fazit
Geschmacklich liegt die Popcornmaschine von Russell Hobbs im guten Mittelfeld – ähnlich wie die beiden Geräte von Clatronic und Princess. Gemein haben alle drei, dass sie für die Zubereitung auf Fett verzichten und das Popcorn somit gesünder sein soll. Das macht sich auch beim Geschmack bemerkbar: Das Popcorn fällt insgesamt etwas leichter aus und erreicht nicht ganz die Knusprigkeit der ölbasierten Modelle. Auch wenn das Ergebnis geschmacklich nicht ganz an die ölbasierten Modelle heranreichte, überzeugte die Maschine durch ihre hohe Geschwindigkeit und die unkomplizierte Handhabung. Dafür geben wir drei von fünf Sternen.

➕ Vorteile:

  • Extrem schnelle Zubereitung
  • BPA-freie Einzelteile

➖Nachteile:

  • Popcorn bissfester
  • Zu verspieltes Design

Popcornmaschinen: Die wichtigsten Fragen & Antworten

Worauf sollte man beim Kauf einer Popcornmaschine achten?

Wichtige Kriterien sind vor allem Zubereitungssystem, Kapazität und Reinigungsaufwand. Heißluftgeräte eignen sich besonders für fettarme und unkomplizierte Zubereitung, während klassische Modelle mehr Geschmack und Flexibilität bieten. Auch Größe und Verarbeitung spielen eine Rolle, insbesondere bei häufigem Einsatz. Zusätzlich sollten Leistung, Stabilität und Sicherheitsfunktionen wie Überhitzungsschutz berücksichtigt werden. Praktische Details wie transparente Deckel oder Rührsysteme verbessern die Handhabung im Alltag. Im Test zeigt sich, dass die beste Maschine stark vom individuellen Nutzungsverhalten abhängt. Ein genauer Vergleich der Anforderungen vor dem Kauf lohnt sich daher in jedem Fall.

Sind Heißluft-Popcornmaschinen besser als klassische Modelle?

Das hängt stark davon ab, welche Eigenschaften Ihnen wichtiger sind. Heißluftgeräte arbeiten ohne Öl und sind dadurch besonders fettarm sowie sehr leicht zu reinigen. Klassische Modelle mit Öl liefern hingegen ein intensiveres Aroma und eher das typische Kino-Popcorn-Gefühl. Auch die Textur ist bei ölbasierter Zubereitung oft knuspriger. Heißluftmaschinen punkten dagegen mit einfacher Handhabung und schneller Einsatzbereitschaft. Dafür können sie geschmacklich etwas „leichter“ wirken. In unserem Test zeigt sich daher: Beide Systeme haben klare Stärken – die bessere Wahl hängt vom gewünschten Ergebnis ab.

Braucht man Öl für eine Popcornmaschine?

Das ist abhängig vom jeweiligen Gerätetyp. Heißluft-Popcornmaschinen kommen vollständig ohne Öl aus und setzen ausschließlich auf heiße Luft zur Zubereitung. Klassische Geräte nutzen hingegen meist eine kleine Menge Öl, um die Hitze besser zu übertragen und den Geschmack zu intensivieren. Dadurch entsteht oft ein kräftigeres, aromatischeres Popcorn. Wichtig ist, die Herstellerangaben genau zu beachten, da nicht jede Maschine für jede Zubereitungsart geeignet ist. Einige Modelle erlauben beide Varianten, was zusätzliche Flexibilität bietet. Entscheidend ist letztlich, ob Sie Wert auf Kalorienreduktion oder Geschmack legen.

Wie lange dauert die Zubereitung von Popcorn?

Die Zubereitungszeit ist bei den meisten Geräten sehr kurz. Heißluftmaschinen benötigen in der Regel etwa zwei bis drei Minuten pro Portion, da die Körner direkt durch heiße Luft erhitzt werden. Klassische Modelle mit Heizplatte oder Rührsystem liegen meist etwas darüber und benötigen etwa vier bis sechs Minuten. Die genaue Dauer hängt auch von der Füllmenge und der Leistung des Geräts ab. Hochwertige Maschinen arbeiten dabei konstanter und vermeiden längere Nachheizphasen. Insgesamt gehört Popcorn damit zu den schnellsten Snacks in der Zubereitung. Im Alltag sind die Unterschiede zwischen den Geräten meist nur gering spürbar.

Wie viel Popcorn kann eine Maschine auf einmal zubereiten?

Die Kapazität variiert je nach Modell deutlich. Kleine Heißluftgeräte eignen sich eher für einzelne Portionen oder zwei Personen. Größere Maschinen mit Heizsystem schaffen deutlich mehr und sind besser für Familien oder Filmabende geeignet. Entscheidend ist nicht nur die Menge, sondern auch die Gleichmäßigkeit der Zubereitung bei voller Auslastung. Manche Geräte benötigen mehrere Durchgänge, wenn größere Gruppen versorgt werden sollen. In unserem Test bewerten wir deshalb sowohl Füllmenge als auch Effizienz. So lässt sich gut einschätzen, welches Modell zum eigenen Bedarf passt.

Wie laut sind Popcornmaschinen im Betrieb?

Die Lautstärke hängt stark von der Bauart ab. Heißluftmaschinen erzeugen durch das Gebläse ein dauerhaftes Rauschen, das je nach Modell deutlicher wahrgenommen werden kann. Klassische Geräte arbeiten oft etwas ruhiger, können jedoch mechanische Geräusche durch Rührwerke verursachen. Insgesamt bewegen sich die meisten Modelle im normalen Küchenlärm und sind nicht störend laut. In kleinen Wohnungen oder offenen Wohnbereichen kann die Geräuschkulisse dennoch relevant sein. Hochwertige Geräte arbeiten meist vibrationsärmer und dadurch angenehmer im Betrieb. Im Test berücksichtigen wir deshalb auch das subjektive Lautstärkeempfinden.

Wie einfach lassen sich Popcornmaschinen reinigen?

Die Reinigung ist ein wichtiger Komfortfaktor im Alltag. Heißluftgeräte haben hier Vorteile, da sie ohne Öl arbeiten und dadurch kaum Rückstände entstehen. Oft genügt ein kurzes Auswischen oder Ausblasen nach dem Abkühlen. Klassische Maschinen mit Öl erfordern etwas mehr Aufwand, da Fett- oder Zuckerrückstände haften bleiben können. Praktisch sind herausnehmbare Teile oder antihaftbeschichtete Flächen, die die Reinigung erleichtern. Einige Komponenten sind zudem spülmaschinengeeignet. In unserem Test bewerten wir, wie schnell ein Gerät nach dem Gebrauch wieder einsatzbereit ist.

Eignet sich jede Popcornmaschine für süßes oder karamellisiertes Popcorn?

Nicht jede Maschine ist dafür geeignet. Heißluftgeräte sind in der Regel nicht für Zucker oder Sirup im Innenraum ausgelegt, da diese schmelzen und das Gerät verkleben können. Klassische Popcornmaschinen mit Heizplatte sind hier flexibler und besser geeignet. Dort lassen sich Zucker, Butter oder Karamell direkt während der Zubereitung hinzufügen. Allerdings erfordern diese Varianten anschließend eine gründliche Reinigung, da Rückstände schnell einbrennen können. Einige Hersteller geben klare Hinweise zur Eignung für süße Zubereitungen. Wer häufig karamellisiertes Popcorn möchte, sollte gezielt auf diese Funktion achten.

Hinweis: Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und nach den üblichen, strengen redaktionellen Kriterien bearbeitet und geprüft. 

Quellen: Clatronic, Wmf















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